Gospelworkshop 21.-23.August 2009

“Sing Schwester”

(von Simone Karl)

... war das Motto des Gospelworkshops mit Adrienne Morgan-Hammond, zu dem der Gospelchor Allegro für 3 Tage nach Weilmünster geladen hatte. Einstimmiges Fazit der Sänger: Wer nicht dabei war, hat definitiv ‘was verpasst!

Los ging es am Freitagabend mit einer Überraschung für die Veranstalter: bereits lange vor 17.00 Uhr hatten sich die ersten Teilnehmer vor dem Bürgerhaus Weilmünster eingefunden, um sich registrieren zu lassen. Bei einer Tasse Kaffee hatte man dann schon die erste Gelegenheit, Adrienne kennen zu lernen, die sich ganz ungezwungen unter die Sänger mischte. Pünktlich um 18.00 Uhr begann dann der erste Teil des dreitägigen Workshops, das erste Lied “I Call You Faithful” wurde einstudiert und man merkte schnell: Disziplin ist angesagt, wenn man erfolgreich mit Adrienne arbeiten will, aber auch das Lachen kommt nicht zu kurz, hält schließlich die Stimmbänder geschmeidig.

Nach Ende des ersten Teils gegen 21.00 Uhr war dann noch die Probe für die Freiwilligen, die sich als Solisten gemeldet hatten. Zwei bekannte Allegro-Solisten sowie, und das freute uns alle ganz besonders, vier der jüngsten Teilnehmerinnen hatten sich bereiterklärt, jeweils einen Solo-Part zu übernehmen.

Nachdem der wichtigste Teil des Einstudierens neuer Lieder erledigt war, nämlich Schlafen für die Speicherung im Gehirn, begann am Samstagmorgen der zweite und anstrengendste Tag, vor dem uns Adrienne bereits gewarnt hatte: “Heute abend wollt Ihr mich alle aus dem Fenster werfen” - was wir natürlich nicht taten, aber am Abend konnte man getrost sagen: “Wir gehen auf dem Zahnfleisch”.

Doch zunächst klopften wir uns beim Warm-Up die Müdigkeit aus den Gliedern, machten die ersten zaghaften Stimmübungen und ließen uns von Adriennes überschäumender Lebensfreude und ihrem mitreißenden Lachen anstecken. Diese Frau ist ein absolutes Energiebündel.

Insgesamt 4 neue Lieder (“Take Me To The Water”, “I Love The Lord”, “This Is How It Feels To Be Free” und “Oh My Good Lord”) wurden am Samstag einstudiert, vierstimmig, versteht sich. Begleitet wurden wir wie am Abend zuvor von Adriennes Mann und kongenialem Partner Marco Morgan-Hammond am Piano, einem studierten Jazz-Pianisten, der absolut professionell den Chor begleitete, und absolut schnell auf Adriennes Fingernägel reagierte. Oh ja, lange Fingernägel haben viele, aber bei Adrienne wachsen sie an superlangen, superschmalen Fingern, die sich in den Himmel biegen können und in Kombination mit den gestylten Nägeln nicht zu übersehen sind, auch nicht vom Chor: “Seht Ihr meine Nägel, die zeigen auf Euch. Was heißt das? Richtig, Ihr sollt singen. Gehen meine Nägel nach rechts, heißt das, Ihr sollt Euch nach rechts bewegen, verstanden?”. Das mit dem Bewegen war so eine Sache, denn was von vorne - im Publikum- so einfach aussieht, ist für einen Chor harte Arbeit, immer schön im Takt links rechts tanzen, und dazu ein neues Lied singen, das man gerade erst gelernt hat. Aber wir wollten ja etwas lernen an diesem Wochenende, und das haben wir auch dank Adriennes Anspruch auf Perfektion - wir wussten da schon, dass wir uns bei unserem Konzert am Sonntag nicht vor unseren Lieben verstecken müssen, sondern mit Stolz präsentieren würden, was wir können.

Zwischendurch gab es eine einstündige Mittagspause mit einem Suppenbuffet - da konnten auch die Allegro-Sänger entspannen, denn den Service hatten viele fleißige Helferinnen der Landfrauen Weilmünster übernommen, die uns alle wieder mütterlich umsorgt haben.

Eine zweite Pause war die Kaffeepause, die dann Allegro nutzte, um in der Evangelischen Kirche nebenan bei einer Hochzeit zu singen, die zudem unser Chorleiter als “Singpfarrer” selbst abhielt.

Zum Ende der Chorprobe stand dann noch die Stellprobe auf der Bühne auf dem Programm, denn richtiges Auf- und Ablaufen will eingeübt sein und jeder sollte schon im voraus seinen festen Stehplatz haben. Dabei wurden dann alle 5 Lieder nochmals mit Begleitung der Band geprobt und erst nach 1 1/2 Stunden war Adrienne zufrieden und wir durften, sichtlich erschöpft, den Heimweg antreten um ein wenig Ruhe zu tanken.

Am Sonntagmorgen trafen wir uns bereits um 9.00 Uhr in festlicher Kleidung und reichlich aufgeregt vor dem bevorstehenden Gottesdienst, den wir mit 2 Liedern musikalisch begleiteten  sowie unserem großen Konzert.

Mit den beiden sanften Gospels “I Love You Holy” sowie “I Love The Lord” untermalte der Workshop-Chor den Gottesdienst, den Adrienne mit einem jazzigen Gesangssolo beendete und damit den Übergang bildete zum bevorstehenden Konzert.

Nach einer kurzen Umkleidepause kam sie dann wieder strahlend auf die Bühne - in ihrem leuchtend orangen Kleid (die Farben orange und blau sind ‘ihre’ Farben, kein Wunder, dass sie sich in Weilmünster so wohl fühlt, sind das doch auch die Farben unserer Gemeinde...).

Adrienne konnte wieder wie im vergangenen Jahr von Beginn an die Herzen der Zuhörer gewinnen, mit ihrer mitreißenden Art, die Menschen im Publikum persönlich anzusprechen, deren Mitarbeit einzufordern zum klatschen, jubeln und singen. In ihren Konzerten sitzt man nicht nur und hört zu, man steht auf, bewegt sich zur Musik, jubelt begeistert und singt einfach mit. Und wenn man Gänsehaut bekommt, dann ist das vollkommen in Ordnung, denn ihre sonore Stimme, die kraftvoll und zart zugleich sein kann, geht unter die Haut. Sie will auf der Bühne nicht der unnahbare Star sein, sondern ein Teil von uns allen, das spürt man. Und man spürt, dass sie fest im Glauben verwurzelt ist - sie glaubt, was sie singt.

Ihre Perfektion, aber auch das harmonische Zusammenspiel mit ihrer Band “The Working Divas”, sorgten für ein außerordentliches Erlebnis der Zuhörer im Bürgerhaus Weilmünster. Auch wenn leider nicht allzu viele den Weg zu diesem kostenlosen Konzert der Extraklasse fanden, gab Adrienne nur ihr Bestes.

Während des Liedes “Kumbayah”, bei dem wieder alle eingeladen waren, mitzusingen (so sie den Text nicht beherrschten, in der weltweiten Gesangssprache Lalala) bewegte sich der Workshopchor Richtung Bühne und bildete einen schönen Hintergrund. Mehr als 60 Sänger zeigten dann, was sie an diesem Wochenende gelernt hatten. Mal bildete der Chor den Background für Adriennes Solo, mal zeigte er seine Stimmengewalt der gut trainierten Sänger, die 2 Tage hart für diesen Auftritt gearbeitet hatten. Nicht zu vergessen die Solisten, die hervorragende Auftritte ablieferten, insbesondere die jungen Damen, die in kürzester Zeit ihrer Soli einstudiert hatten und dabei noch nicht auf so viel Erfahrung zurückgreifen konnten wie die beiden Allegro-Solisten, die ebenfalls mit ihren stimmlichen Qualitäten und ihrer ausgefeilten Technik begeisterten.

Zu guter letzt soll hier unser Chorleiter Michael Weber nicht unerwähnt bleiben, dem wir dieses einmalige Erlebnis zu verdanken haben, denn er hat vor 2 Jahren die hinreißende Adrienne auf einer Messe kennen gelernt und spontan angesprochen, ob sie nicht als Showact zu unserem Chor-Festival zum 10-jährigen Jubiläum kommen möchte. Sie sagte ebenso spontan zu unter der Bedingung, dass wir bei ihr einen Workshop buchen. Die drei Musiker Michael, Adrienne und Marco, so kann man guten Gewissens sagen, liegen auf einer Wellenlänge, was man bei ihren gemeinsamen Gesangseinlagen sieht und hört. Adrienne und Marco sind die neuen Familienmitglieder der Webers geworden und so haben sie an diesem Wochenende einmal mehr in Weilmünster ihre zweite Heimat gefunden.

Der Ausklang wurde dann noch in kleiner Runde bis zum Abend im Eiscafé begangen und alle waren und sind sich sicher, dass wir uns bald wiedersehen möchten und freuen uns schon auf den nächsten Workshop mit Adrienne Morgan-Hammond

10 Jahre Gospelchor Allegro

(Von Simone Karl)

 

.... eine Erfolgsgeschichte, könnte man ergänzen.

Eine Geschichte von Werden und Wachsen, von Freundschaft und Liebe, auch Trauer und Verzweiflung, von Mut und Zusammenhalt, Leidenschaft und Freude.

Klingt ganz schön übertrieben, mögen einige denken, doch das ist es keineswegs. Wir haben Höhen und Tiefen gemeinsam erlebt und gemeistert und uns zu einem anerkannten Chor entwickelt, sind musikalisch gereift und persönlich zu einer großen Familie zusammengewachsen.

 

Die Anfänge nahm dieser Chor im Sommer 1998, als sich Chorleiter Michael Weber (damals Kirchenvorstandsmitglied) einen langgehegten Traum erfüllte, und einen Jugendchor gründete. Die jugendlichen Sänger waren anfangs begeistert von den modernen Kirchenliedern und Gospels, die er eigens arrangiert hatte - diese Begeisterung ließ jedoch schnell nach, es kamen immer weniger zu den Proben und so hatte er die Befürchtung, irgendwann Freitags ganz alleine dazustehen. Sein großer Traum von einem jungen Chor schien in weite Ferne zu rücken, und so klagte er mir (ich war damals Pfarramtssekre-tärin) niedergeschlagen sein Leid - nie mehr danach habe ich ihn so deprimiert gesehen. Während er so erzählte, kam mir in den Sinn, dass ich schon des öfteren mit meinen Freundinnen Maria und Heike darüber gesprochen hatte, wie gerne wir in einem Chor singen würden - allerdings nicht das klassische Volksliederrepertoire, sondern neue Lieder, wie beispielsweise Gospels. Ich fasste mir ein Herz und sprach ihn darauf an - denn die gesuchte Zielgruppe für einen “Jugendchor” waren wir nicht mehr. Seine Miene hellte sich auf; danach ging alles ganz schnell, der Mittwochabend wurde zum Probenabend auserkoren und so ist es bis heute geblieben.

Das hat sich schon herumgesprochen, dass man Allegro-Sänger niemals am Mittwochabend anderweitig einplanen kann...

Einige der Jugendlichen waren die ersten Jahre noch geblieben, haben uns aber mittlerweile alle verlassen - vielleicht sehen wir die eine oder andere nach abgeschlossener Familienplanung wieder, wer weiß?

Anfangs wurden neue Sängerinnen im Übergangs-Kindergarten rekrutiert, nach unserem ersten Auftritt zur Verabschiedung von Pfr. Munz aus Langenbach kamen die nächsten Sängerinnen dazu - Freundinnen wurden geworben. Unser lange Zeit einziger Mann (danke Uli Reichrath, dass du es so lange ausgehalten hast!) bekam bald Unterstützung durch Dennis. Seit einigen Jahren nun haben wir einen festen Stamm an Männerstimmen, die dem Chorklang die nötige Tiefe geben. Ganz besonders stolz sind wir allerdings darauf, dass Tatjana, Uli Wagner und Birgit über viele Jahre den Bass unterstützt haben -ohne sie wäre ein vierstimmiger Chorsatz nicht möglich gewesen. Auch dies ist außergewöhnlich und zeigt, wie groß das Engagement eines jeden einzelnen war und ist, das beste zu geben und Allegro zu dem zu machen, was er heute ist.

Apropos “Allegro”, den haben wir uns als Namen ausgesucht, weil er zu uns passt. Vorgeschlagen von Uli Wagner mit der Begründung: Allegro heißt in der Musik “fröhlich, beschwingt” - und dass wir das sind, sieht man bei unseren Auftritten! Der ursprüngliche Name “Fleckesingers” klang manchen zu sehr nach Faschings-Klamauk.

Bald darauf folgte die nächste Entscheidung: Kleidung in rot-schwarz - jeder darf tragen was er will, nur rot und schwarz muss es sein. Auch das hat sich als Erfolgskonzept erwiesen, das seit einigen Jahren von anderen Chören kopiert wird, selbst in der Farbwahl. Es unterstreicht die Individualität jedes einzelnen, aber auch die Zusammengehörigkeit, und darauf legen wir besonderen Wert. Dieses Ziel ist hochgesteckt, hat uns aber bisher einige Krisen meistern lassen.

Eine große Herausforderung für uns alle war die Krebserkrankung unserer geliebten Erika Haller, die während ihrer schweren Krankheit getragen wurde von Freundschaft und Mitgefühl - sie ist noch immer ein Teil von uns, auch wenn wir sie zu Grabe tragen mussten. Du bist immer bei uns!

Auch Ehekrisen bis zu Scheidungen wurden gemeinsam getragen, manchem versagte schon mal die Stimme beim Singen und es gab eben wenige “Happy Days”.

Zu den schönsten Auftritten zählen zweifelsohne die Trauungen unserer Chormitglieder und deren Kinder, die Taufen unserer “Chorkinder” und die alljährlichen Konfirmationsgottesdienste, für die wir fest eingeplant sind.

Ganz besonders schöne Erlebnisse sind die Taufen und Trauungen, die Michael Weber selbst abhält. Darum hat ihm die kleine Lisa einst den Beinamen “Singpfarrer” gegeben. Wunderschöne Zeremonien haben wir erlebt - davon zehren wir sehr lange.

Nicht zu vergessen die vielen Chorkonzerte in der vollbesetzten heimischen Kirche, zu der eine große Anhängerschar zum Teil von weit her anreist, um sich ein wenig von unserer positiven Stimmung einzufangen und mit nach Hause zu nehmen.

Viele Brautpaare aus der eigenen und den umliegenden Gemeinden wurden gesegnet mit flotten Gospels von Allegro, Eltern zur Taufe ihrer Kinder begleitet und nicht zuletzt die vielen chorinternen Feierlichkeiten, wie runde Geburtstage, Silberhochzeiten usw., die durch Allegro erst zum Highlight werden. Glauben Sie wieder nicht? Auch das ist nicht übertrieben. Der Ehepartner einer Sängerin brachte es in seiner Begrüßungsrede auf den Punkt: Allegro sei seiner Frau so wichtig, dass sie seither ständig die Lieder probt, der Mittwochabend heilig ist und Auftritte am Samstag schon gar nicht abgesagt werden können. Am Ende des Abends (der Morgen graute) war er überzeugt davon: es stimmt, was meine Frau gesagt hat, ohne Allegro wäre die Feier niemals zu einer so großartigen Party geworden.

Fröhlich, beschwingt haben wir uns der Aufgabe gestellt, den Menschen in Weilmünster und Umgebung die Gospelmusik näherzubringen. Dies erforderte viel Mut und Durchhaltever-mögen, denn mit Kritik wurde nicht gespart. Bereits bestehende Chöre waren besorgt wegen der Konkurrenz, ältere Gemeindeglieder hatten Schwierigkeiten, sich an die moderne Form der Gottesdienstgestaltung zu gewöhnen. Aber wir und allen voran Michael Weber haben uns nicht beirren lassen - die Zeit hat uns recht gegeben, wir sind etabliert, ohne anderen zu schaden. Und Nachahmer gibt es in der Gegend zur Genüge - Gospelchöre sprießen wie Pilze aus dem Boden.

Nicht zuletzt unsere großen Erfolge dort, wo unsere Musik von Anfang an geschätzt wurde, haben uns ermutigt, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. So sei der Kirchentag 2001 in Frankfurt erwähnt, wo wir bei 2 Auftritten unser Publikum begeistern konnten; aber auch unseren Ehepartner und Familienangehörigen sei an dieser Stelle ein großes Dankeschön ausgesprochen: sie haben uns von Anfang an unterstützt, uns zu den Auftritten begleitet und angefeuert, haben diverse Samstagnachmittage und -abende auf unsere Gesellschaft verzichtet, haben an uns geglaubt und bestärkt. Unsere Kinder sind mit Allegro aufgewachsen, und so ist schon mal an der Konfirmation die Tochter ganz stolz auf ihren Papa, der in der Kirche ein Solo singt oder überhaupt im Chor die Eltern, Tanten und Onkels mitsingen. Ein größeres Geschenk kann man nicht bekommen.

Die “Gospelszene” breitet sich in Deutschland immer mehr aus, und so gibt es seit einigen Jahren sogar einen Gospelkirchentag - den letzten 2006 in Düsseldorf haben wir im Rahmen unseres Chorausfluges besucht. Balsam für die Seele war es zu sehen, dass es noch mehr “von unserer Sorte” gibt. Nach unserem dortigen Konzert ist das Gruppenfoto entstanden, das Sie im übrigen auch auf unserer Homepage finden unter:

www.allegro-gospelchor.de

Diese Homepage wurde erstellt von Dennis und Tatjana, unserer guten Seele, die die Chorkasse sowie Noten und Singdinger verwaltet, die Homepage aktualisiert und pflegt, sämtliche Geschenke besorgt, den Heringssalat fürs Heringsessen zubereitet und und und......

 

In Düsseldorf entdeckten wir auch den Gaststar für unser Chor-Festival: Adrienne Morgan-Hammond. Wir sind ganz besonders stolz, dass Michael sie hierfür gewinnen konnte und freuen uns schon, mit Ihnen/ Euch allen gemeinsam am

 

Samstag, den 6. September 2008 im Bürgerhaus Weilmünster

 

den Abschluss von 10 ereignisreichen Jahren feiern zu dürfen!

Bitte beachten Sie hierzu die Plakate und Flyer, die wir in den Sommerferien verteilen werden.

 

 

Enden möchte ich mit dem Menschen, der eine Vision hatte - all die Menschen, die er mit seiner Musik und seinem Gesang begeistert, die er in “seine Familie” aufgenommen hat, die er getraut und getauft hat, die er getröstet und ermuntert hat, denen er viel Freude gemacht hat mit witzigen Ständchen und und und., sind ihm zu großem Dank verpflichtet.

Lieber Michael, wir danken dir für deine große Hingabe, für dein unendliches Engagement für den Chor Allegro und jeden einzelnen von uns - du bist für uns da, wenn wir Hilfe brauchen, du freust dich und feierst mit uns, sprudelst vor Ideen und witzigen Einfällen, arrangierst sämtliche Lieder in stundenlanger Kleinarbeit selber, bist ein großes rednerisches Talent, das unseren Auftritten die spezielle Würze gibt und das Publikum anspricht und begeistert, und ganz besonders danken möchten wir dir für deine unendliche Geduld, dich nach einem arbeitsreichen Tag noch für zwei Stunden in einen gackernden Hühnerstall zu begeben und das mit einer Ruhe und Gelassenheit, die einmalig ist!

Danke auch an dich, liebe Annegret, dass du ihn auffängst und unterstützt und am allermeisten auf die Gesellschaft deines Partners verzichten musst.

 

Wir wünschen uns noch viele schöne Jahre mit Allegro und möchten gemeinsam jung bleiben und alt werden.